Erlebnisse 2013

Gitarren-Flashmob

7 Kinder - 1 Gitarre

Gitarre und Experimentieren ist in meinem Unterricht sehr eng miteinander verknüpft. Im Juni 2013 konnte ich sieben junge Musiker für ein ganz besonderes Expermient begeistern: den Gitarren-Flashmob.

Ausgerechnet "Stand by me"

Bei der Auswahl des Titels habe mich ne gute halbe Stunde mit einem Kollegen diskutiert. Und als wir so über die Möglichkeiten sprachen, dass mehrere Kinder gleichzeitig an einer Gitarre musizieren, wurde mir klar, dass es ein Stück mit einer sehr eingängigen Basslinie sein muss, am besten mit einem engen Schema, dass sich wiederholt.

"Stand by me" eignete sich also perfekt: Bassline simpel, Schema simpel, Songmelodie simpel - kennt jeder, kann jeder...

...dachte ich.

Die entsprechenden Parts zu arrangieren war schließlich auch nicht sonderlich schwer. Das Einstudieren dagegen schon. Denn nicht nur der Rhythmus war das Problem (Synkopen, unterschiedliche Einsätze der einzelnen Spieler) sondern auch die Spielhaltung (immerhin 12 Hände auf einer Gitarre) stellte viele vor Schwierigkeiten.

Wochenlange Proben und ein rettender Trick

Wochenlang haben die kleinen Gitarrenakrobaten trainiert, um die Herausforderung zu meistern. Der wichtigste Kniff war dabei, dass wir nach jedem Song-Teil einen kompletten Stopp eingebaut haben. Also zwischen Intro, den Strophe und Refrains jeweils eine kurze Pause. Je länger der Groove nämlich durchläuft, umso mehr Fehler schleichen sich ein - und sehr bald provoziert eine Ungenauigkeit die nächste. Durch die Pausen haben wir das ganz gut in den Griff gekriegt.

Vielleicht mach ich sowas, oder etwas ähnliches, wieder. Allerdings muss ich schon sagen: Ein derartiges DreamTeam wie ich das in Hohenbrunn zusammenstellen konnte, ist sicherlich nicht zu toppen!

 

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